Neuzugänge #7

In diesen letzten Wochen war irgendwie der Wurm drin- entweder, ich war unterwegs, oder ich war krank. Das heißt, ich kam kaum zum Lesen, geschweige den zum Bloggen. „Oktoberfest“ muss gerade warten, bis ich es weiter lese, doch auch mit „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ bin ich in noch überhaupt nicht weit, obwohl es mir bisher ziemlich gut gefällt.

Um jetzt erstmal meine „Blogger-Schulden“ und den Stapel an Rezensionen langsam abzubauen, kommen hier erstmal die Neuzugänge, die aber schon seit einigen Wochen bei mir rum liegen.

Jake Djones und die Hüter der Zeit- von Damian Dibben

„Jake Djones führt ein ganz gewöhnliches Leben – bis er eines Tages vom Geheimbund der Geschichtshüter erfährt. Die Agenten dieses Bundes eröffnen Jake nicht nur, dass er durch die Zeit reisen kann, sie benötigen auch noch seine Hilfe. Der skrupellose Prinz Xander Zeldt will die Vergangenheit nach seinem Willen verändern und der Welt damit für alle Zeit seine Herrschaft aufzwingen. Gemeinsam mit den besten Agenten der Geschichtshüter begibt Jake sich auf eine gefährliche Mission ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Das Schicksal der Menschheit hängt allein von ihrer Entschlossenheit ab – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft …“
(Quelle Text)

Vielen Dank an Lovelybooks, für das ich das Buch testlesen darf!

Hysterie des Körpers- von Joey Kelly

„Durch die deutsche Wildnis Zu Fuß von Wilhelmshaven bis zur 2962 Meter hohen Zugspitze – mit diesem Ziel schlägt sich Joey Kelly durch die «Wildnis» Deutschlands: Er übernachtet draußen unter einer Plane, trinkt und isst nur, was die Natur ihm bietet, und marschiert pro Tag im Schnitt mehr als einen Marathon. Wetter und Einsamkeit sind seine stetigen Begleiter. Hunger und Durst treiben ihn an den Rand der Verzweiflung. Doch am Ende besiegt Joey Kelly die Hysterie seines Körpers und steht nach knapp drei Wochen und 900 Kilometern auf der Zugspitze. Der Lauf seines Lebens – ein einzigartiger Erlebnisbericht.“
(Quelle Text)

Open: Das Selbstporträt- von Andre Agassi

„Sein Vater hatte ihn zum Tennis getrieben, und das Wunderkind aus der Einwandererfamilie wurde der rebellische Superstar auf dem Centre Court. »Ich hasse Tennis«, gestand Andre Agassi, als er auf der Weltrangliste ganz oben stand – und abstürzte. Sein spektakuläres Comeback und seine Liebe zu Steffi Graf machten ihn zu der großen Persönlichkeit, die er heute ist. Er fördert die Schulbildung benachteiligter Kinder und kann ihnen das zurückgeben, was sein Triumph ihn selbst gekostet hat. »Open erscheint weniger als ein Buch über den Tennissport und einen seiner erfolgreichsten Vertreter, sondern vielmehr wie ein Roman einer versuchten Selbstverwirklichung, die viele Jahre zum Scheitern verurteilt war.« Thomas Klemm, FAZ“
(Quelle Text)

Welches Buch habt ihr euch als letztes gekauft?

Neuzugänge #5

In der letzten Woche sind, dank der „Taschenbücher-für-1,50-Euro-Aktion“ von Thalia ganze acht Bücher bei mir eingetroffen! Ich möchte sie Euch natürlich vorstellen, allerdings glaube ich, dass acht Kurzvorstellungen in einem Post ganz schön viele sind, und deshalb werde ich dafür zwei Posts schreiben. Hier also der erste, und der zweite wird morgen Mittag hier zu sehen sein.

Die Einsamkeit der Primzahlen- von Paolo Giordano

„Ein einziger Tag in ihrer Kindheit hat über ihr ganzes Leben entschieden. An diesem Tag verlor Alice das Vertrauen in ihren Vater und ihre Lebenslust. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er nur ein einziges Mal missachtete. Sieben Jahre später lernen sich Mattia und Alice auf dem Gymnasium kennen. Das Schicksal scheint sie füreinander bestimmt zu haben.“
(Quelle Text)

Das Feuer der Wüste- von Karen Winter

„Die Farm der Saldens steht vor dem Ruin. Rose ist darüber nicht traurig, für ihre Tochter Ruth jedoch droht ein Traum zu zerbrechen. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter einst mit einem wertvollen Diamanten verschwand, macht Ruth sich auf die Suche. Doch sie ist nicht die Einzige, die das sagenumwobene „Feuer der Wüste“ finden will. Bald weiß Ruth nicht mehr, wem sie noch trauen kann – dem Namib-Historiker Horatio, der sie auf ihrer Reise durch das Land begleitet, oder ihrem smarten Verehrer Henry, der wie sie deutsche Vorfahren hat … Lesen, wegträumen, mitfiebern – der große Roman zum Sehnsuchtsland Namibia“
(Quelle Text)

Unser aller bestes Jahr- von David Gilmour

„Filme können Familien retten!
Eine herzerwärmende, witzige und auch nachdenkliche Hommage eines Vaters an seinen Sohn. Ein Hörbuch voller Lebensweisheit, das uns allen bestätigt, dass wir weder als Eltern noch als Kinder perfekt sein müssen. Und dass Filme Familien retten können. Jesse verlässt die verhasste Schule – mit Erlaubnis des Vaters! Um den Kontakt zu seinem Sohn nicht zu verlieren, trifft David mit seinem Sohn ein außergewöhnliches Abkommen:
1. Keine Drogen! und 2. der „Unterricht“ wird anhand von 3 Filmen pro Woche weitergeführt. Mit wachsender Begeisterung für die Filme und die gemeinsam gestalteten Stunden macht sich Jesse auf eigene Liebes- und berufliche Wege, um schließlich eine überraschende Entscheidung zu treffen…“
(Quelle Text)

Unter deutschen Betten- von Justyna Polanska

„»Mein Name ist Justyna. Ich komme aus Polen. Ich bin Putzfrau. Ich sehe, wie es wirklich aussieht im Leben der Leute. Und was mir da manchmal begegnet, hätte ich nicht für möglich gehalten …« Täglich macht Justyna Bekanntschaft mit den »schmutzigen Geheimnissen« ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer ein teures Auto vor der Tür hat, aber nicht genug im Kühlschrank, um satt zu werden. Wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Lange hat Justyna höflich geschwiegen, doch jetzt packt sie aus …“
(Quelle Text)

Was haltet Ihr von Mangelexemplaren? Könnt ihr da auch nicht widerstehen, oder kauft Ihr lieber Bücher ohne Stempel?

[Rezension] Ausgelacht von Steffi von Wolff

. rororo
. August 2012
. 217 Seiten
. 12,99 Euro

Britt soll für drei Monate auf das Haus und den Hund ihrer Tante aufpassen, die eine Weltreise gewonnen hat. Passt gut, finden Britts reiche Eltern, denn in der Erziehung haben sie so ziemlich alles falsch gemacht und das Töchterchen muss sich die Zeit zwischen Abitur und Studium ja auch irgendwie vertreiben. Dabei würde Britt gerne in München bleiben und nichts tun. Als Britt dann in Bad Nauheim ankommt, stellt sie sehr schnell fest, dass eigentlich alles noch viel schlimmer ist, als sie es vermutet hat, denn Tante Dora hat neben einem Hund auch noch Opossums, Schlangen, Schildkröten und Emil, ein Zwergflusspferd noch weitere Tiere und auch Britts hochnäsige Art kommt bei den Bad Nauheimern gar nicht gut an…

Steffi von Wolff greift in ihrem zehnten Roman ein gängiges Thema auf, denn das verschiedene Einstellungen und Kulturen auch innerhalb Deutschlands aufeinander treffen können, wurde schon in anderen Romanen umschrieben. „Ausgelacht“ ist trotzdem ein erfrischender Lesestoff der dem Leser ziemlich viele Lachfalten verspricht. Nicht umsonst heißt der Roman so, wie er heißt, und auch das Cover ist dem Inhalt entsprechend ziemlich fröhlich gestaltet worden.

Die Ereignisse, die Britt in Bad Nauheim erlebt, überschlagen sich in der Handlung. Es gibt keine Atempausen und die Personen sind gut beschrieben – so liest sich der Roman leicht und flüssig. Einige Inhalte finde ich etwas übertrieben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Leser, die von diesem Roman begeistert sein wollen, sollten auf jeden Fall Gefallen an der (leichten) Übertreibung von humorvollen Handlungen haben.

Das Ende ist in meinem Empfinden leider nicht ganz nachvollziehbar. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn dann bräuchte sich ja keiner mehr den Roman lesen. Sagen wir mal so: So schlimm, wie alle Figuren Britt plötzlich finden, so schlimm habe ich ihren Charakter gar nicht gefunden, denn auch die Dorfbewohner haben es ja Faust dick hinter den Ohren.

Drei von fünf Sternen für eine sehr lustige, aber zum Schluss (für mich) nicht mehr ganz nachvollziehbare Handlung.

[Neu hier im Blog] Bücher Listen

Da habe ich Euch gerade erzählt, wie sehr ich mich freue, dass es bald Herbst wird, und schon wurde es heute stürmisch. Mit sehr vielen, dunklen Wolken und viel mehr Regen. Sogar geblitzt und gedonnert hat es. So war das mit dem goldenen Herbst aber nicht gemeint…

Jedenfalls habe ich heute etwas an meinem Blog gearbeitet, und nun findet ihr hier etwas, von dem ich dachte, ich würde es nie hier reinstellen. Eine Liste von meinem Stapel mit ungelesenen Büchern. In der Bücher-Blogger-Welt auch bekannt als SUB.

Neben meinem der Liste meines Stapel ungelesener Bücher, die ihr übrigens hier findet, habe ich auch meinen Wunschzettel online gestellt. So wisst Ihr jetzt, wie man mir zu Weihnachten eine Freude machen kann. 😉

[Rezension] Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer

. rororo
. August 2012
. 392 Seiten
. 9,99 Euro

Kati hat viele Jahre ihre alte Heimat gemieden, doch als ihr Vater plötzlich im Koma liegt kehrt sie zurück in die Heide. Die Saison hat gerade erst begonnen, und Kati beschließt, vorerst ihre Familie auf dem Hof  zu helfen. Sie nimmt unbezahlten Urlaub, doch es hatte einen Grund, warum Kati die Lüneburger Heide so lange mied. Nun wird es Zeit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihre Ängste aufzuarbeiten. Plötzlich steht Katis ganzes Leben auf dem Kopf, und nichts ist, wie es einmal war.

Das Buch ist habe ich als eine Art Liebeserklärung an die Lüneburger Heide empfunden. Sofie Cramer ist selber in der Heide aufgewachsen und beschreibt die Gegend sehr ausführlich. Dennoch ist dieser Roman vor allem ein Roman über den Zusammenhalt in einer Familie und die Verarbeitungen von vergangenen Schicksalsschlägen.

Besonders gefallen mir die Personen, die in dem Buch vorkommen. Flo, die beste Freundin von Kati, ist genau so beschrieben, wie man sich eine beste Freundin vorstellt, und Elli, Katis Großmutter, ist genau die Oma, die man sich wünscht. Außerdem hat der Leser die Change, Kati und ihr Schicksalsschlag nach und nach besser kenne zu lernen. Auch die Beschreibungen des Hofes machen die Geschichte lebendig. Nebenbei erfährt man etwas über die Lüneburger Heide, was mir sehr gut gefiel.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und zum Schluss findet man sogar einige Rezepte, die typisch für die Heide sind. So kann man sich den Hof der Weidemanns auch kulinarisch nach Hause holen!

Vier von fünf Sternen!

Es wird Herbst

September ist für mich der Monat, an dem der Sommer langsam in den Herbst übergeht. Die letzten Tage empfand ich hier in Hamburg schon als sehr herbstlich, was mich einerseits freut und mir anderseits auch klar macht, dass die nächsten Monate dunkel und kalt werden. Spätestens im Januar erwarte ich sehnsüchtig den Frühling.

 
Herbst ist für mich aber auch die perfekte Jahreszeit zum lesen und zum spazieren gehen.  Beides habe ich die letzten Tage gemacht. Ende der Woche bin ich an der Alster spazieren gewesen. Das habe ich tatsächlich sehr lange nicht gemacht. Bei diesem Spaziergang wurde mir auch klar, dass bald die bunte, aber dunkle Jahreszeit anbrechen wird.

 

 

 

Am Freitag regnete es dann den ganzen Tag. Perfektes Lesewetter für den flexiblen Wochenendlesemarathons. Bei dem Lesemarathon geht es darum, so viel wie möglich von Freitag bis Sonntag zu lesen. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Ihr solltet Mitglied beim Lovelybooks sein, und dann findet ihr hier die genaueren Informationen.

 

 

Mein Ziel war es, mein aktuelles Buch zu Ende zu lesen und gegebenenfalls noch 100 Seiten extra, aber irgendwie war das Wochenende dann doch so vollgestopft, dass ich bisher erst vier Stunden geschafft habe und somit 134 Seiten im minus bin.

 

 

Morgen aber werde ich „Der Himmel über der Heide“ wohl durch haben. Höchste Zeit, denn es warten noch viele tolle Bücher auf mich, und die drei nächsten sind schon wieder unterwegs. Genaueres verrate ich aber erst in meiner Rubrik „Neuzugänge“, und zwar sobald die Bücher bei mir eingetroffen sind.

 

Solltet Ihr noch auf euer Wunschbuch warten, guckt doch mal hier vorbei!

Und noch mehr News: Ich mache jetzt bei der Aufgaben Challenge 2012/2013 mit. Ich werde noch genauer über diese Challenge berichten, aber vorerst könnt Ihr auf dem Blog der Seitenakrobatin mehr erfahren.  Der Anmeldeschluss war leider schon, und ich hatte Glück, dass ich für jemanden einspringen durfte. Ich habe mir schon die Aufgaben für diesen Monat angeguckt und freue mich schon auf die, die die nächsten Monate gestellt werden.

Übrigens war es heute alles andere als herbstlich. So konnte ich bei bestem Wetter  draußen auf der Terrasse lesen. September ist halt nur ein Mix aus Sommer und Herbst.

 

 Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche!

Welche Jahreszeit ist eigentlich Euch am liebsten, wenn es ums Lesen geht?

Ein Buch, das…

Die liebe Filo hat mich beauftragt, bei einem [Tag] von buchlabyrinth mitzumachen, und weil ich die Idee wundervoll finde, mache ich das natürlich. Es geht darum, dass ich Bücher vorstelle, und vielleicht findet Ihr ja ein Buch, von dem Ihr noch nie gehört habt, und lest es!

Ein Buch, das…

…dich zum Lachen gebracht hat

In „Fleisch ist mein Gemüse“ beschreibt Heinz Strunk wie es ist, in Harburg aufzuwachsen. Heinz Strunk ist „an der falschen Seite der Elbe“ aufgewachsen. Er wird Bläser bei Tiffanys, einer Showband, doch das einzige, was das Publikum hören will ist „An der Nordseeküste“ von Klaus und Klaus. Es gibt traurige Momente, aber die Art, mit der Heinz Strunk seine Erlebnisse beschreibt, ist urkomisch!
Tipp: Der Heinz war (oder ist?) Teil von „Studio Braun“, einfach mal googlen und sich die Telefonstreiche anhören!

…dich zum Weinen gebracht hat

Eigentlich weine ich nie, während ich Bücher lese. Wenn man aber mit den Personen einer Geschichte aufwächst, kann es passieren, dass man über den Tod einer Figur in einem Buch sehr traurig werden.

Als der erste Teil von Harry Potter erschien, war ich gerade acht Jahre alt. Beim letzen Teil war ich 17. Während mir der erste Teil noch von meinem Vater vorgelesen wurde, habe ich den letzten Teil auf Englisch selber gelesen. Die Figuren aus Harry Potter waren somit Personen, die mich durch meine komplette Kindheit und Jugend begleitet haben, und deshalb musste ich beim Tod von (ACHTUNG, spoiler alert!) Fred schon sehr schlucken. Vielleicht habe ich auch eine kleine Träne verdrückt, ich kann mich nicht mehr genau dran errinnern.

…dich nachdenklich gemacht hat

„A life without limits“ von Chrissie Wellington habe ich im genau richtigen Zeitpunkt gelesen. Chrissie ist auf der Triathlon-Langdistanz ungeschlagen (besser bekannt als Ironman, beinhaltet 3,8 km schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km laufen). Wer hätte gedacht, dass diese Powerfrau lange Zeit unter Essstörungen litt. Außerdem war es bewunderswert zu lesen, welchen Weg Chrissie außerdem gehen musste, um dort zu stehen, wo sie heute ist.

…dich nicht losgelassen hat

„Die Wahrheit über Alice“ hatte ein für mich so überraschendes Ende, dass ich noch einige Zeit nach dem Lesen daran zu knappern hatte.

…dich total enttäuscht hat

Von dem Buch „Die Ballade der Trockenpflaume“ , geschrieben von der Bloggerin Pulsatilla, habe ich einiges erwartet, weil ich die Leseprobe relativ gut fand. Leider nahm die Handlung mit jeder Seite ab, und irgendwann habe ich dann komplett den Faden verloren. Gut, dass das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hatte.

…dich überwältigt hat

 „Drei Minuten mit der Wirklichkeit“ von Wolfram Fleischhauer war total überwältigend. Eine angehende Tänzerin an der Berliner Staatsoper trift einen jungen Tangostar aus Argentinien. Eine Liebe beginnt, doch der Tänzer Damián ist plötzlich verschwunden, und so macht sich Giulietta auf den Weg nach Argentinien. Argentinien und die dortige Welt des Tangos ist so traumhaft beschrieben, doch in Buenos Aires passierte in der Vergangenheit viel düsteres. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

…dich positiv überrascht hat

„Das ist doch nur ein Buch für kleine Mädchen“ habe ich gedacht, und deshalb lag „Rubinrot“ fast zwei Jahre bei mir im Regal, bis ich es endlich gelesen habe. Und ich habe es verschlungen. Nun kann ich es gar nicht abwarten, die zwei anderen Teile zu lesen und hoffe, dass diese genauso fesselnd sind.

…du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.

„The White Tiger“ (auf Deutsch: Der weiße Tiger) von Aravind Adiga war ein sehr gutes Buch, und ich war traurig, als ich fertig war. Balram Halwai ist der ausergewöhnlicher Ich-Erzähler und erzählt aus seinem Leben im modernen Indien. Man begleitet ihn auf seinem Weg vom Slamjungen, zum Diener, Philosoph, Unternehmer und zu guter letzt zum Mörder. Wer Indien aus einer ungewöhnlichen Perspektive kennen lernen möchte, sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

…du nicht aus der Hand legen konntest

[Buch wollte nicht aufs Foto, jedenfalls habe ich es nicht gefunden, aber ihr findet es hier]

Bücher sind dann richtig gut, wenn wir sie nicht aus der Hand legen können. „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich war so ein Buch.

…du abgebrochen hast

Ja, ich weiß, gerade erst kam die Rezension zu diesem Buch, und schon sage ich, ich hätte es abgebrochen. Bücher breche ich eigentlich nie ab, aber als ich vor einem Jahr angefangen hab, „Tote Finnen essen keinen Fisch“ zu lesen, habe ich schon nach ungefähr 30 Seiten aufgehört. Erst letzten Monat habe ich dem Buch noch eine zweite Chance gegeben. Allerdings habe ich trotzdem relativ lange für das Buch gebraucht, nämlich fast drei Wochen.

…du eigentlich nie lesen wolltest

Hier musste ich lange überlegen, doch dann ist mir eingefallen, dass ich die Twilight Saga nie lesen wollte, es dann aber trotzdem getan habe. Als das erste Buch rauskam, war ich gerade zu Besuch bei Freunden in Amerika, und dort waren die Bücher schon ein Hit, während sie in Deutschland noch nicht mal übersetzt waren. Viele meiner Freundinnen dort haben mir geraten, die Bücher zu lesen, aber ich konnte mit dem ganzen Vampir- und Liebeskram einfach nichts anfangen. Als die Bücher dann auch hier populär wurden, wollte ich es dann aber auch wissen.

…du als letztes in der Schule gelesen hast

Mist, jetzt wird mir doch vorgeführt, wie „alt“ ich schon bin. Ich hab leider gar keine Ahnung mehr, welches Buch ich als letztes in der Schule gelesen habe. Sicher weiß ich, dass ich „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll und „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppens im letzten Jahr gelesen habe, aber das waren sicher nicht die einzigen Bücher.

…auf deinem Nachttisch liegt

Auf meinem Nachttisch liegt immer das Buch, welches ich gerade lese. Inmoment ist es „Der Himmel über der Heide“ von Sofie Cramer.

…du unbedingt als nächstes lesen möchtest

Das Buch, das ich als nächstes lesen werde, heißt „Spätzleblues“ von Elisabeth Kabatek, da ich es bald rezensieren soll. Unbedingt möchte ich aber gerne „Saphirblau“ lesen, denn nach „Rubinrot“ bin ich gespannt, wie es in der Trilogie weitergeht. So muss ich aber noch ein bisschen warten.

Ihr seit herzlich eingeladen, auch mitzumachen. Schreibt mir doch unten bei den Kommentaren, wenn ihr mitmacht, ich würde dann eure Posts gerne lesen!

Neuzugänge # 1

Sobald ich drei neue Bücher habe, werde ich sie hier vorstellen, damit Ihr wisst, auf welche Rezensionen Ihr euch in nächster Zeit freuen könnt. Vielleicht werdet Ihr ja auch so fündig, und findet ein Buch, welches Ihr Euch dann auch kaufen möchtet. Heute möchte ich Euch vier Neuzugänge vorstellen.

Willkommen auf Skios – von Michael Frayn

„Ein herrlich schräges Lesevergnügen über vertauschte Männer, Manuskripte und Matronen: Auf einer Ferieninsel in Griechenland bereiten sich die Gäste einer amerikanischen Stiftung auf die Ankunft des diesjährigen Gastredners vor. Dr. Norman Wilfred, Autorität auf dem Gebiet der Szientometrie, erweist sich als erstaunlich jung und gutaussehend und ist alles andere als ein verknöcherter Gelehrter. Das findet insbesondere Nikki, die attraktive rechte Hand von Mrs. Toppler, der Mäzenin. Als Nikkis leichtsinnige Freundin Georgie auf einem anderen Teil der Insel auf einen kahlen, missmutigen und orientierungslosen Mann namens Dr. Norman Wilfred trifft, bricht der nackte Wahnsinn aus – englischer Humor pur!“
(Quelle Text)

Mein Dankeschön für dieses Exemplar geht an Lovelybooks und den Carl Hanser Verlag.

Die letzte Sünde: Kommissar Rosenthal ermittelt in Tel Aviv – von Katharina Höftmann

„Stadt im Fieber Tel Aviv – die Metropole der Sünde im Heiligen Land. Hier ermittelt Kommissar Assaf Rosenthal, ein ehemaliger Armeeoffizier, der Menschenfreund, Zionist, Frauenheld und liebenswertes Muttersöhnchen zugleich ist. Als eine junge Frau an einer Sprachenschule erdrosselt aufgefunden wird, scheint der Täter schnell gefunden: Ein junger Afrikaner wurde zuletzt mit der Toten gesehen. Doch dann findet Rosenthal heraus, dass das Mädchen eine Prostituierte war und den Namen Sulamith trug – „die schönste aller Frauen“. Plötzlich scheinen andere verdächtig: Die Spur führt zu den Zuhältern und Drogenbossen der Stadt. Spannend und unerwartet – ein Blick hinter die Fassaden des modernen Israels. Von einer jungen deutschen Krimiautorin, die in Tel Aviv lebt.“
(Quelle Text)

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Die Leserunde findet zusammen mit der Autorin statt und einen Link dazu findet Ihr hier. Dankeschön dafür!

Der Junge, der Träume schenkte – von Luca Di Fulvio

„New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens – mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag …“
(Quelle Text)

Spätzleblues – von Elisabeth Kabatek

„Pipeline Praetorius lebt in Stuttgart, der wildesten Stadt Deutschlands. Sie zieht Katastrophen vollautomatisch an und kämpft gegen die schwäbische Spießigkeit. Mit ihrem Freund Leon aus Hamburg hat sie sich versöhnt, doch der schafft jetzt bei Bosch in China. Und auch ihr neuer, vielversprechender Job in einer Werbeagentur entpuppt sich als die absolute Katastrophe. Da hilft nur noch Tante Dorles unübertroffener Käsekuchen …“
Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar von academicworld.net, vielen Dank.
Also, wie Ihr sieht, habe ich für den Lesemonat August neuen Lesestoff. Die beiden Rezensionsexemplare werden natürlich noch in der nächsten Woche bzw. in diesem Monat gelesen.
Habt Ihr weitere Tipps für neue Bücher?

 

Sag Idealo wo du diesen Sommer liest!

Heute möchte ich euch in eine für mich sehr wichtige Sache einweihen: Meinen lieblings Leseplatz!

Viele Lesemäuse und Bücherwürmchen lesen überall, ob am Schreibtisch, in der Bahn, während des schnellen Mittagimbisses oder auch einfach auf dem Klo. Ich find das alles in Ordnung, aber ich hab da meine ganz eigenen Vorstellung, wo und wann ich lesen möchte.

Wichtig ist es mir zum Beispiel, dass ich meine Ruhe hab und auch genug Zeit, um mich auf das Buch einzulassen. Also fallen die Bahn und die Mittagspause schon einmal weg. Das stille Örtchen und der Schreibtisch sind mir auch zu unbequem: Ich brauche es weich unter meinem Popöchen!

 Das Online-Preisvergleichsportal Idealo ruft diesen Sommer die Blogger unserer Nation dazu auf, ihre  lieblings Leseorte zu verraten. „Sag Idealo wo du diesen Sommer liest“ heißt die Challenge und Ihr müsst euch beeilen, wenn ihr noch mitmachen wollt, denn der letzte Tag zum Bloggen ist der 10. August 2012. Der erste Platz wird mit einem Kindle eBook-Reader belohnt, während der zweit Platzierte einen 50 Euro- und der dritt platzierte einen 25 Euro Amazon-Gutschein gewinnt. Wer mitmachen will, findet hier genauere Informationen.

Nachdem ich jetzt erzählt habe, worum es geht, und was für mich kein perfekter Platz zum lesen ist, kommen wir nun zu dem Ort, an dem ich lese. Zur Auswahl standen drei Orte, aber nur einer kann gewinnen! Achtung, hier ist die Top 3  meiner lieblings Leseorte und der Platz, an dem ich diesen Sommer lese!

Platz Nummer 3

Der letzte Platz belegt mein altes Jugendzimmer, in dem ich seit zwei Wochen wieder wohne, genauer gesagt mein Bett. Es ist mit den vielen Kissen und dem Sack (ein Sack mit Steoporkugeln) ziemlich gemütlich, und die Nähe zum Bücherregal ist auch praktisch, da muss man nicht aufstehen, wenn man mit einem neuen Buch beginnen möchte. Dicke Minuspunkte gibt es aber für diese schicke Diddle-Bettwäsche und für die vielen Umzugskartons, die in meinem Zimmer stehen. Ich bin ja wie gesagt nur vorrübergehend wieder daheim eingezogen, und meine coolere Bettwäsche ist irgendwo in den schon genannten Kartons. Daher leider nur der dritte Platz für das gemütliche Bett.

Platz Nummer 2

Mein absoluter Lieblingsplatz in jeden Sommer ist der Garten! Unser Garten ist genau richtig für schöne Lesestunden in der Sonne, aber wie Ihr auf diesem Bild sehen könnt, regnet es. Ich musste nicht lange suchen, um ein Foto zu finden, welches das Wetter dieses Jahr besonders gut wiederspiegelt. Um genau zu sein, es regnet in Moment schon wieder, und da ich nicht so viel davon halte, im strömenden Regen draußen zu sitzen und ein Buch zu lesen, ist der Garten in diesem Sommer leider nicht der Platz, an dem ich lese. Die 3 Tage, die ich in diesem Sommer draußen gelesen habe, machen den Garten nur zur Nummer 2.

Wo ich diesen Sommer wirklich lese (aka Platz Nummer 1):

Mein absoluter liebster Platz zum Lesen ist in diesem Sommer die Couch im Wohnzimmer! Sie ist unglaublich bequem, und so sitze und liege ich hier um zu lesen, während auf dem Tisch ein Tee steht und darauf wartet, getrunken zu werden. Meistens wird der Tee aber kalt, bevor ich ihn lese, denn die Bücher diesen Sommer sind besonders gut!

Vielen Dank an Idealo für diese Challenge, dank Euch weiß ich nun, wo viele andere Blogger diesen Sommer lesen!

Lesemonat August

Mittlerweile haben wir ja schon die zweite Hälfte des Jahres 2012. In den ersten sechs Monaten bin ich leider kaum zum Lesen gekommen, jedenfalls wenn ich die ganzen Uni-Bücher nicht mitzähle. Das letzte Semester war sicherlich eines der anstrengendsten, aber da dies nun hinter mir liegt, werde ich den August zu meinem Lesemonat 2012 erklären!

Ich hoffe, ich werde so viel lesen, wie es nur irgendwie möglich ist. Ganz vielen Büchern droht schon der Tod durch Verstaubung, und das wäre doch schade!

Ich habe mir drei Bücher rausgesucht, welche ich zwar schon länger habe, aber die bisher ungelesen geblieben sind.

Um folgende Bücher geht es:

1. Hiobs Brüder von Rebecca Gablé

„Was dachte Gott sich nur dabei, das geschehen zu lassen? War es eine Prüfung? Hatte Gott sich überlegt: Ich schlage dich mit einem Gebrechen, das dich zum Außenseiter macht, und dann schaue ich tatenlos zu, wie die Menschen Schindluder mit dir treiben, um zu sehen, wie fest dein Glaube ist? Waren sie alle, die von der Insel entkommen waren, Hiobs Brüder?“ Er weiß nicht, wer er ist, und so nennen sie ihn Losian. Mit einer Handvoll anderer Jungen und Männer lebt er eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung vor der Küste Yorkshires. Als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet, wagen sie die Flucht zurück aufs Festland. Ein Abenteuer beginnt und eine Suche – und Losian muss fürchten, dass er den grauenvollen Krieg verschuldet hat, unter dem ganz England leidet …“ (Quelle Text und Bild)

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungstermin: Juli 2011
912 Seiten

2. Rubinrot von Kerstin Gier

„Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!“ (Quelle Text und Bild)

Verlag: Arena
Erscheinungstermin: Januar 2009
345 Seiten

3. Romantik für Anfänger von Ron Markus

„Die Liebe stirbt nicht, sie schläft nur.

In ihrer Telenovela geht es um Gefühlsstürme und lodernde Flammen der Liebe – im echten Leben hingegen steht der Drehbuchautorin Charlotte der Sinn überhaupt nicht nach Romantik: Ihr Ex-Freund Marius hat sie mit gefühlten 99% ihrer Kolleginnen betrogen. Als eine Rosenheimer Hausfrau namens Huber Sabine in Charlottes Berliner Großstadtleben auftaucht, trifft der eigene Telenovela-Kitsch Charlotte wie ein Bumerang. Denn die Huber Sabine ist ein Superfan, und ganz wie ihr Vorbild aus Charlottes Serie „Engel der Liebe“ ist sie von der Idee beseelt, einsame Herzen zusammenzuführen. Ihr erstes Opfer: Charlotte. Denn die Huber Sabine spürt genau, dass auch auf Charlotte eine große, wahre Liebe wartet: Ex-Freund Marius. Als sich dann auch noch Alex, der als One-Night-Stand gedacht war, dauerhaft in Charlottes Altbauwohnung einquartiert und ihr Chef kurzerhand seine esoterisch angehauchte Frau zu ihrer Vorgesetzten macht, muss sie erkennen: Ihr eigenes Leben ist eine Telenovela geworden – und zwar eine verdammt turbulente.“ (Quelle Text und Bild)

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungstermin: April 2011
320 Seiten

Natürlich sind das nicht alle Bücher, die ich diesen Monat lesen möchte, allerdings sind mir diese drei Bücher besonders wichtig. Auf jeden fall kommt mindestens noch ein Buch dazu, was ich für eine Leserunde lesen werde und außerdem spiele ich mit dem Gedanken, sehr bald mal wieder in einen Bücherladen zu rennen.

Selbst wenn ich diesen Monat nur diese drei Bücher lesen werde, würde der Monat August zum Monat der meisten „aus Spaß“ gelesenen Seiten in diesem Jahr werden, nämlich mit 1.577 Seiten.  Ich finde, das ist nicht so schlecht.

Habt ihr Bücher, die schon sehr lange bei euch liegen, ihr aber (noch) nicht gelesen habt? Irgendwelche Tipps für mein nächsten Shopping-Trip in den Bücherladen?