[Rezension] Ausgelacht von Steffi von Wolff

. rororo
. August 2012
. 217 Seiten
. 12,99 Euro

Britt soll für drei Monate auf das Haus und den Hund ihrer Tante aufpassen, die eine Weltreise gewonnen hat. Passt gut, finden Britts reiche Eltern, denn in der Erziehung haben sie so ziemlich alles falsch gemacht und das Töchterchen muss sich die Zeit zwischen Abitur und Studium ja auch irgendwie vertreiben. Dabei würde Britt gerne in München bleiben und nichts tun. Als Britt dann in Bad Nauheim ankommt, stellt sie sehr schnell fest, dass eigentlich alles noch viel schlimmer ist, als sie es vermutet hat, denn Tante Dora hat neben einem Hund auch noch Opossums, Schlangen, Schildkröten und Emil, ein Zwergflusspferd noch weitere Tiere und auch Britts hochnäsige Art kommt bei den Bad Nauheimern gar nicht gut an…

Steffi von Wolff greift in ihrem zehnten Roman ein gängiges Thema auf, denn das verschiedene Einstellungen und Kulturen auch innerhalb Deutschlands aufeinander treffen können, wurde schon in anderen Romanen umschrieben. „Ausgelacht“ ist trotzdem ein erfrischender Lesestoff der dem Leser ziemlich viele Lachfalten verspricht. Nicht umsonst heißt der Roman so, wie er heißt, und auch das Cover ist dem Inhalt entsprechend ziemlich fröhlich gestaltet worden.

Die Ereignisse, die Britt in Bad Nauheim erlebt, überschlagen sich in der Handlung. Es gibt keine Atempausen und die Personen sind gut beschrieben – so liest sich der Roman leicht und flüssig. Einige Inhalte finde ich etwas übertrieben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Leser, die von diesem Roman begeistert sein wollen, sollten auf jeden Fall Gefallen an der (leichten) Übertreibung von humorvollen Handlungen haben.

Das Ende ist in meinem Empfinden leider nicht ganz nachvollziehbar. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn dann bräuchte sich ja keiner mehr den Roman lesen. Sagen wir mal so: So schlimm, wie alle Figuren Britt plötzlich finden, so schlimm habe ich ihren Charakter gar nicht gefunden, denn auch die Dorfbewohner haben es ja Faust dick hinter den Ohren.

Drei von fünf Sternen für eine sehr lustige, aber zum Schluss (für mich) nicht mehr ganz nachvollziehbare Handlung.

Mein erster Award

Letzte Woche habe ich von der Buchheldin meinen ersten Blog-Award bekommen: Den Kinderschuh-Award.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, also vielen Dank dafür!

Eine kleine To-Do-List gibt es, um diesen Award vollständig entgegenzunehmen.

Die To-Do-List:

  • Postet den Award auf euerm Blog
  • Verlinkt den Nominator als kleines Dankeschön
  • Gebt ihn an 5 Blogger weiter
  • Der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben.
  • Schreibe diese Regeln auch auf deinen Blog

In meiner kurzen Zeit als Bücher-Blogger habe ich schon einige Blogs für mich entdecken können.

Deshalb überreiche ich den Kinderschuh-Award an die folgenen Blogs (und Blogger):

Ich hoffe, der Kinderschuh-Award gefällt euch, und ihr bloggt noch lange fröhlich und munter weiter.

Neuzugänge #4

Und wieder drei neue Bücher…

Alle meine Wünsche – von Grégoire Delacourt

 

„Jocelyne, 47, führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann – bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.“
(Quelle Text)

Alleine das Cover ist schon wunderschön, ich freue mich richtig aufs Lesen. Herzlichen Dank an den Hoffmann und Campe Verlag und Lovelybooks. Die Leserunde findet ihr hier.

Ausgelacht – von Streffi von Wolff

„Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz!“
(Quelle Text)

Mein Dank für dieses Exemplar geht an Steffi von Wolff und den Rowohlt Verlag. Das Buch habe ich dank der Leserunde bei Lovelybooks bekommen, zur Leserunde geht es hier.

Secret Daughter- von Shilpi Somaya Gowda

„Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Frisch verheiratet, mit einem neuen Job als Ärztin in San Francisco. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann. Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Somer ahnt, dass dieser Weg nicht leicht wird. Aber sie hofft, dass Liebe alle Probleme lösen kann.“
(Quelle Text)

Auf „Secret Daughter“, oder „Geheime Tochter“, bin ich durch die Lesechallenge von Lovelybooks gekommen. Leider hab ich keines der 50 Leseexemplare bekommen (man kann halt nicht immer Glück haben). Umso mehr freut es mich, dass jetzt das englische Original zu mir gefunden hat. Bei der Lesechallenge mache ich natürlich trotzdem mit.

Die Bücher werden auf jeden Fall alle noch diesen Monat gelesen. Ihr könnt euch also auf die Rezesionen freuen.

[Neu hier im Blog] Bücher Listen

Da habe ich Euch gerade erzählt, wie sehr ich mich freue, dass es bald Herbst wird, und schon wurde es heute stürmisch. Mit sehr vielen, dunklen Wolken und viel mehr Regen. Sogar geblitzt und gedonnert hat es. So war das mit dem goldenen Herbst aber nicht gemeint…

Jedenfalls habe ich heute etwas an meinem Blog gearbeitet, und nun findet ihr hier etwas, von dem ich dachte, ich würde es nie hier reinstellen. Eine Liste von meinem Stapel mit ungelesenen Büchern. In der Bücher-Blogger-Welt auch bekannt als SUB.

Neben meinem der Liste meines Stapel ungelesener Bücher, die ihr übrigens hier findet, habe ich auch meinen Wunschzettel online gestellt. So wisst Ihr jetzt, wie man mir zu Weihnachten eine Freude machen kann. 😉

[Rezension] Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer

. rororo
. August 2012
. 392 Seiten
. 9,99 Euro

Kati hat viele Jahre ihre alte Heimat gemieden, doch als ihr Vater plötzlich im Koma liegt kehrt sie zurück in die Heide. Die Saison hat gerade erst begonnen, und Kati beschließt, vorerst ihre Familie auf dem Hof  zu helfen. Sie nimmt unbezahlten Urlaub, doch es hatte einen Grund, warum Kati die Lüneburger Heide so lange mied. Nun wird es Zeit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihre Ängste aufzuarbeiten. Plötzlich steht Katis ganzes Leben auf dem Kopf, und nichts ist, wie es einmal war.

Das Buch ist habe ich als eine Art Liebeserklärung an die Lüneburger Heide empfunden. Sofie Cramer ist selber in der Heide aufgewachsen und beschreibt die Gegend sehr ausführlich. Dennoch ist dieser Roman vor allem ein Roman über den Zusammenhalt in einer Familie und die Verarbeitungen von vergangenen Schicksalsschlägen.

Besonders gefallen mir die Personen, die in dem Buch vorkommen. Flo, die beste Freundin von Kati, ist genau so beschrieben, wie man sich eine beste Freundin vorstellt, und Elli, Katis Großmutter, ist genau die Oma, die man sich wünscht. Außerdem hat der Leser die Change, Kati und ihr Schicksalsschlag nach und nach besser kenne zu lernen. Auch die Beschreibungen des Hofes machen die Geschichte lebendig. Nebenbei erfährt man etwas über die Lüneburger Heide, was mir sehr gut gefiel.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und zum Schluss findet man sogar einige Rezepte, die typisch für die Heide sind. So kann man sich den Hof der Weidemanns auch kulinarisch nach Hause holen!

Vier von fünf Sternen!

Es wird Herbst

September ist für mich der Monat, an dem der Sommer langsam in den Herbst übergeht. Die letzten Tage empfand ich hier in Hamburg schon als sehr herbstlich, was mich einerseits freut und mir anderseits auch klar macht, dass die nächsten Monate dunkel und kalt werden. Spätestens im Januar erwarte ich sehnsüchtig den Frühling.

 
Herbst ist für mich aber auch die perfekte Jahreszeit zum lesen und zum spazieren gehen.  Beides habe ich die letzten Tage gemacht. Ende der Woche bin ich an der Alster spazieren gewesen. Das habe ich tatsächlich sehr lange nicht gemacht. Bei diesem Spaziergang wurde mir auch klar, dass bald die bunte, aber dunkle Jahreszeit anbrechen wird.

 

 

 

Am Freitag regnete es dann den ganzen Tag. Perfektes Lesewetter für den flexiblen Wochenendlesemarathons. Bei dem Lesemarathon geht es darum, so viel wie möglich von Freitag bis Sonntag zu lesen. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Ihr solltet Mitglied beim Lovelybooks sein, und dann findet ihr hier die genaueren Informationen.

 

 

Mein Ziel war es, mein aktuelles Buch zu Ende zu lesen und gegebenenfalls noch 100 Seiten extra, aber irgendwie war das Wochenende dann doch so vollgestopft, dass ich bisher erst vier Stunden geschafft habe und somit 134 Seiten im minus bin.

 

 

Morgen aber werde ich „Der Himmel über der Heide“ wohl durch haben. Höchste Zeit, denn es warten noch viele tolle Bücher auf mich, und die drei nächsten sind schon wieder unterwegs. Genaueres verrate ich aber erst in meiner Rubrik „Neuzugänge“, und zwar sobald die Bücher bei mir eingetroffen sind.

 

Solltet Ihr noch auf euer Wunschbuch warten, guckt doch mal hier vorbei!

Und noch mehr News: Ich mache jetzt bei der Aufgaben Challenge 2012/2013 mit. Ich werde noch genauer über diese Challenge berichten, aber vorerst könnt Ihr auf dem Blog der Seitenakrobatin mehr erfahren.  Der Anmeldeschluss war leider schon, und ich hatte Glück, dass ich für jemanden einspringen durfte. Ich habe mir schon die Aufgaben für diesen Monat angeguckt und freue mich schon auf die, die die nächsten Monate gestellt werden.

Übrigens war es heute alles andere als herbstlich. So konnte ich bei bestem Wetter  draußen auf der Terrasse lesen. September ist halt nur ein Mix aus Sommer und Herbst.

 

 Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche!

Welche Jahreszeit ist eigentlich Euch am liebsten, wenn es ums Lesen geht?

Ein Buch, das…

Die liebe Filo hat mich beauftragt, bei einem [Tag] von buchlabyrinth mitzumachen, und weil ich die Idee wundervoll finde, mache ich das natürlich. Es geht darum, dass ich Bücher vorstelle, und vielleicht findet Ihr ja ein Buch, von dem Ihr noch nie gehört habt, und lest es!

Ein Buch, das…

…dich zum Lachen gebracht hat

In „Fleisch ist mein Gemüse“ beschreibt Heinz Strunk wie es ist, in Harburg aufzuwachsen. Heinz Strunk ist „an der falschen Seite der Elbe“ aufgewachsen. Er wird Bläser bei Tiffanys, einer Showband, doch das einzige, was das Publikum hören will ist „An der Nordseeküste“ von Klaus und Klaus. Es gibt traurige Momente, aber die Art, mit der Heinz Strunk seine Erlebnisse beschreibt, ist urkomisch!
Tipp: Der Heinz war (oder ist?) Teil von „Studio Braun“, einfach mal googlen und sich die Telefonstreiche anhören!

…dich zum Weinen gebracht hat

Eigentlich weine ich nie, während ich Bücher lese. Wenn man aber mit den Personen einer Geschichte aufwächst, kann es passieren, dass man über den Tod einer Figur in einem Buch sehr traurig werden.

Als der erste Teil von Harry Potter erschien, war ich gerade acht Jahre alt. Beim letzen Teil war ich 17. Während mir der erste Teil noch von meinem Vater vorgelesen wurde, habe ich den letzten Teil auf Englisch selber gelesen. Die Figuren aus Harry Potter waren somit Personen, die mich durch meine komplette Kindheit und Jugend begleitet haben, und deshalb musste ich beim Tod von (ACHTUNG, spoiler alert!) Fred schon sehr schlucken. Vielleicht habe ich auch eine kleine Träne verdrückt, ich kann mich nicht mehr genau dran errinnern.

…dich nachdenklich gemacht hat

„A life without limits“ von Chrissie Wellington habe ich im genau richtigen Zeitpunkt gelesen. Chrissie ist auf der Triathlon-Langdistanz ungeschlagen (besser bekannt als Ironman, beinhaltet 3,8 km schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km laufen). Wer hätte gedacht, dass diese Powerfrau lange Zeit unter Essstörungen litt. Außerdem war es bewunderswert zu lesen, welchen Weg Chrissie außerdem gehen musste, um dort zu stehen, wo sie heute ist.

…dich nicht losgelassen hat

„Die Wahrheit über Alice“ hatte ein für mich so überraschendes Ende, dass ich noch einige Zeit nach dem Lesen daran zu knappern hatte.

…dich total enttäuscht hat

Von dem Buch „Die Ballade der Trockenpflaume“ , geschrieben von der Bloggerin Pulsatilla, habe ich einiges erwartet, weil ich die Leseprobe relativ gut fand. Leider nahm die Handlung mit jeder Seite ab, und irgendwann habe ich dann komplett den Faden verloren. Gut, dass das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hatte.

…dich überwältigt hat

 „Drei Minuten mit der Wirklichkeit“ von Wolfram Fleischhauer war total überwältigend. Eine angehende Tänzerin an der Berliner Staatsoper trift einen jungen Tangostar aus Argentinien. Eine Liebe beginnt, doch der Tänzer Damián ist plötzlich verschwunden, und so macht sich Giulietta auf den Weg nach Argentinien. Argentinien und die dortige Welt des Tangos ist so traumhaft beschrieben, doch in Buenos Aires passierte in der Vergangenheit viel düsteres. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

…dich positiv überrascht hat

„Das ist doch nur ein Buch für kleine Mädchen“ habe ich gedacht, und deshalb lag „Rubinrot“ fast zwei Jahre bei mir im Regal, bis ich es endlich gelesen habe. Und ich habe es verschlungen. Nun kann ich es gar nicht abwarten, die zwei anderen Teile zu lesen und hoffe, dass diese genauso fesselnd sind.

…du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.

„The White Tiger“ (auf Deutsch: Der weiße Tiger) von Aravind Adiga war ein sehr gutes Buch, und ich war traurig, als ich fertig war. Balram Halwai ist der ausergewöhnlicher Ich-Erzähler und erzählt aus seinem Leben im modernen Indien. Man begleitet ihn auf seinem Weg vom Slamjungen, zum Diener, Philosoph, Unternehmer und zu guter letzt zum Mörder. Wer Indien aus einer ungewöhnlichen Perspektive kennen lernen möchte, sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

…du nicht aus der Hand legen konntest

[Buch wollte nicht aufs Foto, jedenfalls habe ich es nicht gefunden, aber ihr findet es hier]

Bücher sind dann richtig gut, wenn wir sie nicht aus der Hand legen können. „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich war so ein Buch.

…du abgebrochen hast

Ja, ich weiß, gerade erst kam die Rezension zu diesem Buch, und schon sage ich, ich hätte es abgebrochen. Bücher breche ich eigentlich nie ab, aber als ich vor einem Jahr angefangen hab, „Tote Finnen essen keinen Fisch“ zu lesen, habe ich schon nach ungefähr 30 Seiten aufgehört. Erst letzten Monat habe ich dem Buch noch eine zweite Chance gegeben. Allerdings habe ich trotzdem relativ lange für das Buch gebraucht, nämlich fast drei Wochen.

…du eigentlich nie lesen wolltest

Hier musste ich lange überlegen, doch dann ist mir eingefallen, dass ich die Twilight Saga nie lesen wollte, es dann aber trotzdem getan habe. Als das erste Buch rauskam, war ich gerade zu Besuch bei Freunden in Amerika, und dort waren die Bücher schon ein Hit, während sie in Deutschland noch nicht mal übersetzt waren. Viele meiner Freundinnen dort haben mir geraten, die Bücher zu lesen, aber ich konnte mit dem ganzen Vampir- und Liebeskram einfach nichts anfangen. Als die Bücher dann auch hier populär wurden, wollte ich es dann aber auch wissen.

…du als letztes in der Schule gelesen hast

Mist, jetzt wird mir doch vorgeführt, wie „alt“ ich schon bin. Ich hab leider gar keine Ahnung mehr, welches Buch ich als letztes in der Schule gelesen habe. Sicher weiß ich, dass ich „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll und „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppens im letzten Jahr gelesen habe, aber das waren sicher nicht die einzigen Bücher.

…auf deinem Nachttisch liegt

Auf meinem Nachttisch liegt immer das Buch, welches ich gerade lese. Inmoment ist es „Der Himmel über der Heide“ von Sofie Cramer.

…du unbedingt als nächstes lesen möchtest

Das Buch, das ich als nächstes lesen werde, heißt „Spätzleblues“ von Elisabeth Kabatek, da ich es bald rezensieren soll. Unbedingt möchte ich aber gerne „Saphirblau“ lesen, denn nach „Rubinrot“ bin ich gespannt, wie es in der Trilogie weitergeht. So muss ich aber noch ein bisschen warten.

Ihr seit herzlich eingeladen, auch mitzumachen. Schreibt mir doch unten bei den Kommentaren, wenn ihr mitmacht, ich würde dann eure Posts gerne lesen!

Neuzugänge #3

Ich habs schon wieder getan. Heute, als ich beim Einkaufen über tausende von „Mangelexemplaren“ gestolpert bin, konnte ich einfach nicht wiederstehen. Zu meiner Verteidigung: Die zwei ersten Bücher möchte ich schon seit Ewigkeiten lesen.

Das Spiel der Könige von Rebecca Gablé

„England 1455: Der achtzehnjährige Julian of Waringham ist der Schandfleck der Familie, weil er lieber den Duke of York auf dem Thron sähe als den jämmerlichen König Henry aus dem Hause Lancaster. Erst als der Kampf um Englands Krone offen ausbricht und Julian unverhofft Earl of Warinham wird, erkennt er, auf welche Seite in diesem bitteren Konflikt zwischen Lancaster und York er gehört. Auch Julians Zwillingsschwester Blanche ist ein schwarzes Schaf: Auf der Flucht vor dem englischen Gesetz verschlägt es sie nach Wales, wo sie ausgerechnet mit Jasper Tudor, König Henrys Halbbruder, eine Liaison eingeht. In England wie in Wales führen die Lancastrianer einen verzweifelten Kampf, bis schließlich mit Edward IV. der erste König aus dem Hause York die Krone erringt. Für Julian und Blanche brechen schwere Zeiten an, und mit dem Widerstand gegen das neue Regime riskieren sie nicht nur ihr eigenes Leben. Denn in den Klauen der Yorkisten wächst in Wales ein Junge heran, der Englands letzte Hoffnung sein könnte …“
(Quelle Text)

Was ich gerade erst gesehen habe, das Buch ist der dritte Teil der Waringham Saga, und nicht der erste, wie ich es gedacht habe. Also werde ich erstmal versuchen, mir die anderen zwei Teile auszuleihen oder zu kaufen.

Die Bücherdiebin von Markus Zusak

„Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.“
(Quelle Text)

Die Holzhammer-Methode von Fredrika Gers

„Gestatten: Franz Holzhammer, Hauptwachtmeister in Berchtesgaden. Mitten in der sommerlichen Alpenidylle stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel. Der junge Mann ist auf der Stelle tot. Hauptwachtmeister Franz Holzhammer hat ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Sein Vorgesetzter will die Angelegenheit als Unfall abtun, doch Holzhammer ist es egal, wer unter ihm Chef ist – er beginnt zu ermitteln. Kurz darauf kommt eine Patientin der örtlichen Reha-Klinik ums Leben. Christine, ihre Ärztin, will nicht an einen natürlichen Tod glauben. Und so wird die Zugereiste unvermutet Holzhammers wichtigste Verbündete.“
(Quelle Text)
Bücher für den Stapel mit ungelesen Büchern. Oh je…

[Lese-Rückblick] August 2012

Nachtrag: Eigentlich sollte dieser Post schon gestern veröffentlicht werden. Da ist aber wohl was schief gelaufen. Dafür gibt es jetzt einen Rückblick auf meinen Lesemonat August!

Rückblick:

Das war geplannt.

Und das habe ich wirklich gelesen:

Gelesen:

  1. Rubinrot von Kerstin Gier (337 Seiten)
  2. Romantik für Anfänger von Ron Markus (311 Seiten)
  3. Die letzte Sünde von Katharina Höftmann (282 Seiten)
  4. Tote Finnen essen keinen Fisch von BjörnIngvaldsen (325 Seiten)

Angefangen:

  1. Der Himmel über der Heide von Sofie Cramer (41 von 392 Seiten)

Insgesamt: 1,296 Seiten (∅ 42 Seiten/ Tag)

 

Was war denn euer Buch des Monats? Meines war Rubinrot. 

Lesemonat September 2012

Ich habe so viele Bücher im Regal, die ich seit Ewigkeiten habe und so gerne lesen möchte, die dann aber immer liegen bleiben, sodass ich beschlossen habe, vor jedem Monat hier ein paar Bücher aufzuzählen, die ich gerne in den folgenden Wochen lesen möchte.

Hier ist also meine Bücherliste für September:

Spätzleblues von Elisabeth Kabatek

mehr Infos

Saphirblau von Kerstin Gier

mehr Infos

Smaragdgrün von Kerstin Gier

mehr Infos

und noch ein Buch, das hier noch nicht vorgestellt wurde, da ich es schon seit, ähm, zwei Jahren besitze?!

Oktoberfest von Christoph Scholder

„Das Gas wirkte in Sekunden. Plötzlich war es in dem riesigen Bierzelt still. Totenstill. Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70 000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod …“
(Quelle Text)

In diesem Jahr finden die Wiesn vom 22.9. bis zum 7.10. statt (ja, ich musste googlen), und werde den Thriller auch in dieser Zeit lesen, denn ich finde, das passt. Zwar wohne ich im Norden Deutschlands und habe auch nicht vor, in den nächsten Jahren einmal auf das „echte“ Oktoberfest zu gehen, allerdings ist es sicher nett, das Buch zu lesen, während in jeder Zeitung und in jeder TV-Sendung über die Wiesn berichtet wird.

Das macht dann (ohne mein aktuelles Buch) 1731 Seiten im September. Ready. GO!